Tag der Sexuellen Kultur verschoben!

Standard

Erotik hat immer auch etwas mit Offenheit für das Unbekannte und der Bereitschaft, sich überraschen lassen, zu tun. Das durfte die Sexuelle Kultur in diesem Jahr einmal mehr selbst feststellen.

Die Organisation des Kölner Abends erwies sich schwerer als gedacht. Auf dem Papier stehen das Programm und der Ablauf fest. Mit unserem siebenköpfigen Planungsteam haben wir im Februar und März ein ganz neues Konzept auf die Beine gestellt, das sich jetzt auf seine Umsetzung freut. Aber ein Umzug samt Renovierung und ein familiäres Unglück im Planungsteam haben uns nicht die Zeit gelassen, die wir brauchen, um nun alles bis zum 31. Mai so umzusetzen, wie wir es Euch präsentieren wollen.

Daher verschieben wir die Kölner Feier. Das neue Datum geben wir hier im Lauf der kommenden Wochen bekannt. Vielen Dank für Eure Unterstützung und Eure Nachfragen zu dem Abend; wir halten Euch auf dem Laufenden.

Werbeanzeigen

Winterschlaf dieses Jahr früher vorbei!

Standard

Tschüss Winter!Wann fing das Frühjahr zuletzt so früh an? Statt Schnee, Matsch und Depressionen gibt es in diesem Februar grüne Knospen und Tage mit viel Sonne. Im Vergleich zum letzten Jahr verlässt die Sexuelle Kultur ihren Bau ebenfalls früher. 2013 ging es Mitte März los; dieses Mal planen wir seit Ende Dezember. Dass es nun schon zwei Mal nach dem Tag der Sexuellen Kultur am 1. Juni für ein halbes Jahr hier still wurde, hat damit zu tun, dass dieses Projekt nicht darauf abzielt, finanziellen Gewinn abzuwerfen. Alle, die dabei mitmachen, müssen sich die Zeit irgendwo abzwacken, was mal besser und mal schlechter geht.

In den letzten beiden Jahren wurde der 1. Juni in verschiedenen Städten gefeiert, wobei in Köln bisher am meisten los war. Aber auch in Berlin, Dresden, Nürnberg und Zürich gab es schöne Veranstaltungen. Köln hat sich für 2014 viel vorgenommen: Es gibt ein ganz neues Konzept für die Feier, eine neue Location und ein neues, siebenköpfiges Planungsteam. Dazu zählen ein Musiker und Komponist, zwei Autoren, zwei Performance-Künstler, eine Ärztin sowie ein IT-Berater. Sie alle eint das Interesse an dem, was die Sexuelle Kultur will.

Wir halten Euch darüber auf dem Laufenden und freuen uns schon jetzt auf Eure Ideen, Vorschläge und eine rauschende Nacht mit Euch. Da der 1. Juni in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, feiern wir in diesem Jahr in den Tag der Sexuellen Kultur hinein. Haltet Euch also am besten jetzt schon den Abend des 31. Mai frei.

(Foto von Bertram Dick, „Tschüss Winter!“, CC-Lizenz (BY 2.0), http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de Das Bild stammt aus der kostenlosen Bilddatenbank http://www.piqs.de. Vielen Dank dafür.)

Fünfzigtausend Blindtextschattierungen

Standard

Du kriegst nicht genug von E.L. James‘ Muttipornos? Du brauchst mehr als drei Bücher voll schwülstiger BDSM-Prosa? Dir kann geholfen werden: Diese Website baut Dir so viele Texte in englischer Sprache, wie Du willst – und allesamt sind sie so, wie es die Klappentexte der Fifty-Shades-Bücher versprechen: geheimnisvoll, gefährlich, grenzüberschreitend. Kostprobe?

„Some girls are happy just to flick the bean when they’re alone, but I can’t get off without having a 10 inch purple battery-operated monster in my herring hole and a 9-iron up my old dirt road. Leaving my panties sunny side up on the floor was the least of my worries as his Nelson’s Column probed deeper into my soft tight anus. It was bliss having his cream reaper rammed inside me again; stuffing my stench trench with a lightbulb just didn’t get my stench trench flowing like it used to. The feeling of his man fat leaking down my throat got my shrimp sap flowing quicker than a greased weasel shit. The hammering of my vintage golf bag was so vigorous, he soon found his sperm factories joining his ramrod deep in my vintage golf bag.“

Ja, klick mich tief, wenn Du den Fifty-Shades-Textgenerator willst!

Der Rhythmus, wo man mit muss

Standard

Hübsch, was Finn Jacobsen, der Drummer von The Popgold, über unseren Abend schreibt, oder? Bevor sich jemand wundert: Nein, wir zahlen ihm nix für diese Jubelprosa. Okay, okay, der Mann hat an dem Abend seine Gage bekommen, aber dieses Feedback sprudelt einfach so, ganz ungebremst-ekstatisch, aus ihm hervor. Aber vielleicht überlasse ich die nassforschen Kalauer besser ihm selbst. Take it away, Finn:

„Grundgütiger, was war denn da los? Es kommt ja wirklich nicht oft vor, dass man sich als Band auf der Bühne bereits nach wenigen Takten Musik einem ausgelassen tanzendem Publikum gegenüber sieht. Noch dazu so vielen hübschen und offenkundig gut gelaunten Menschen. Normalerweise sind immer zwei, drei oder sogar mehr Songs nötig, um einen Laden auf Betriebstemperatur zu bringen. Aber hier? Wir wissen ja nicht, was am Tag der sexuellen Kultur in Köln in den Stunden vor unserem Auftritt im Café Vreiheit schon so alles gelaufen ist, aber es scheint ein Hammer-Vorspiel gewesen zu sein. Das hat es uns einerseits leicht gemacht, daran musikalisch anzuknüpfen, andererseits will dann aber auch bloß keiner den Ball verlieren und die Erregungskurve wieder abfallen lassen. Wenn uns die Erinnerung an den Blick von der Bühne nicht täuscht – und Gelegenheit zur Ablenkung und verminderter Konzentration gab‘s reichlich – scheinen wir uns dabei auch nicht allzu dämlich angestellt zu haben, Ketten-BHs und gezieltem Teilverlust von Oberbekleidung zum Trotz! Wir hatten einen großen Abend, tolles Essen, köstlich angerichtete Poesie mit angeschwitztem Schweinkram, ein sagenhaft nettes Thekenteam und viele freundliche Worte von noch viel netteren Menschen. Und falls es jemand im Nachhinein bereut, uns an dem Abend doch nicht mehr all die unkeuschen Andeutungen ins Ohr gehaucht und unmoralischen Angebote unter der Hand unterbreitet zu haben – kein Problem, wir können ja trotzdem Freunde bleiben.“

Geschafft

Standard

Wow. Anderthalb Wochen hatten wir nun Zeit, uns nach dem 1.6. zu erholen, aber die Füße haben immer noch nicht ihren Bodenkontakt vollständig wiedererlangt. Noch sammeln wir Rückmeldungen, Meinungen und Eindrücke; in den kommenden Tagen wird es davon hier ein paar Zusammenfassungen geben. Bis dahin halten wir uns aber zurück und schließen uns vorbehaltlos der Agenda dieser Aktion hier an. Man kann nicht vorsichtig genug sein.

Interview: Was steckt hinter dem Tag der Sexuellen Kultur?

Standard

joy_logo_bigDer Joyclub bringt heute ein Interview mit Stefan Steinhäuser, dem Veranstalter der Kölner Feier zum 1. Juni. Darin erzählt er einiges über die Hintergründe des Tages, das so ausführlich von der Sexuellen Kultur noch nicht ausbuchstabiert wurde:

„Eine sexuelle Kultur, wie ich sie mir wünsche, kreist nicht um Dinge wie die cleane Oberfläche, Trends, Moden, Konsum und die fiebrige Jagd nach dem Partner für das nächste sexuelle Abenteuer. Sie rückt Begriffe wie Kunst, Spiel oder lustvolles Experiment in den Vordergrund und lädt eher dazu ein, Fragen zu stellen, als dass sie Antworten verkauft.“

Hier könnt Ihr das ganze Interview im Joyclub lesen.

Köln im Überblick

Standard
Porträt sw

Romanautorin Phoebe Müller

Weiterer Programmpunkt für Köln: Die Autorin Phoebe Müller wird uns etwas über die Geschichte der Publikationsreihe „Mein heimliches Auge“ erzählen und aus ihrem letzten Roman „Gejagte“ vorlesen. „Mein Heimliches Auge“ erscheint seit dreißig Jahren im konkursbuch Verlag und ist für Freunde und Sammler von erotischer Literatur der besonderen Art eine feststehende Größe. Phoebe Müller arbeitet als Autorin schon lange mit dem Verlag zusammen und wird berichten, was sich in drei Jahrzehnten in diesem Bereich der sexuellen Kultur getan hat. Und was schreibt das Kunstportal Baden-Württemberg da so schön über  „Gejagte“?:

„Neben den erotischen Klassikern von de Sade und ein paar wenigen, hat ‚Gejagte‘ das Recht, nach der Lektüre im Regal zu überleben. Dafür gibt es genügend Gründe: Es ist keinesfalls die in gewissen Kreisen so beliebte ‚Einhandliteratur‘ (die man nur vorsichtig waagerecht lagern kann, da sonst Sperma raustrieft), sondern eine – zugegeben leicht überspitzte – aber gut nachvollziehbare Entwicklung einer Frau, die alles hat, alle(s) bekommt, aber dennoch (oder deshalb) das berühmte Loch in sich spürt, den ultimativen Kick sucht. Und das auf allen erdenklichen Ebenen, auch auf allen Vieren.“

Da wir die Ankündigungen für Köln in den letzten Wochen häppchenweise veröffentlicht haben, hier noch einmal das gesamte Programm für den 1.6.2013 im Kölner Café-Restaurant Vreiheit im Überblick:

  • Einlass 19 Uhr
  • The Poppgold – Musik für Damen und Herren
  • Harald Berenfänger – Auswahl aus dem erotischen Lyrik-Programm „Beiderseits der Gürtellinie“
  • Gespräch und Lesung mit Phoebe Müller
  • Schwelgen, Tanzen, Glücklichsein

Kommt übrigens mit möglichst leeren Bäuchen. Koch und Essen in der Vreiheit sind hervorragend, und wir haben uns zusammen mit den Betreibern eine besondere Menükarte für den Abend ausgedacht.

Beiderseits der Gürtellinie

Standard

Foto-Harald-kleinErotische Gedichte aus drei Jahrhunderten – sehr spannend, was uns der Bonner Männercoach und Persönlichkeitstrainer Harald Berenfänger auf unserer Feier in Köln zu Gehör bringen wird.

Sein abendfüllendes Literaturprogramm „Beiderseits der Gürtellinie“ versammelt erotische Gedichte von Goethe über Brecht, Gernhardt, Ringelnatz, Kästner bis hin zu Frank Zappa und Udo Lindenberg. Den poetischen Bogen spannt er dabei über die großen Themen der Menschheit, ganz wie es der Sexuellen Kultur gefällt; es geht um nichts weniger als Begehren, Eifersucht, Freude, Einsamkeit, Geilheit, Verbundenheit  und Sehnsucht. Wacker. Wir freuen uns sehr darauf, mit Euch zusammen einen Ausschnitt aus Berenfängers Programm zu hören. Mehr über seine Arbeit als Coach, Trainer und Redner findet Ihr auf seiner eigenen Internetseite.

Berlin ist dabei

Standard

Auch Berlin feiert! Hier die Programmankündigung, die uns von dort erreicht; die Sexuelle Kultur wünscht allen Teilnehmern einen tollen Abend. Wer Fragen hat oder sich anmelden möchte, wendet sich am besten direkt an den Veranstalter (E-Mail-Adresse siehe unten).

„Nicht nur die rheinländische Frohnatur kann feiern – auch in Berlin findet etwas zum Tag der Sexuellen Kultur statt. Nicht so groß, weil sich die Berliner mit Großprojekten ja hin und wieder blamieren. Aber wir haben uns zusammengetan, um ein Fest für rund dreißig Menschen auf die Beine zu stellen. Sue bringt ein wunderbares humorvolles Solostück zum Thema Sex auf die Bühne. Dana zeigt eine Performance, die dem Archetypus der Heiligen Hure huldigt. Und ich möchte als Sexological Bodyworker Impulse im erotischen Miteinander geben. Wir drei werden am Abend des 1. Junis mit Liebe, Witz und Berührung den Tag der Sexuellen Kultur feiern und laden dazu herzlichst ein.

1. Juni, 19 Uhr bis 22 Uhr, Berlin-Kreuzberg (genaue Adresse gibt es bei der Anmeldung).

Wir bitten um eine verbindliche Rückmeldung bis zum Freitag, den 24. Mai (je früher umso besser) unter
einfach_versuchen@web.de.

Wir freuen uns, mit Euch zu feiern.

Alles Liebe:
Sue, Dana und Dominik“

(Für Inhalt und Ablauf des Programms ist der Veranstalter verantwortlich.)

Ist das schon Porno?

Standard

Was für ein Projekt. Der Fotograf Clayton Cubitt filmt tolle Frauen, die aus ihrem Lieblingsbuch vorlesen. Was man nur indirekt sieht: Unter dem Tisch, an dem die Frauen aufrecht und seriös wie Fernsehmoderatorinnen sitzen, hockt jemand, der sie mit einem Vibrator zum Orgasmus zu bringen versucht. Was dabei passiert, ist auf sehr komische und gleichzeitig echte Weise sexy. Favorit der Sexuellen Kultur ist Stormy, die aus „American Psycho“ liest – oder vielleicht eher: sich zu lesen bemüht. (Quelle: Criminal Wisdom)



Die Live-Musik für Köln: The Popgold

Standard

POPGOLDWir haben uns für eine Band entschieden: The Popgold machen uns in Köln nun auch den Abend musikalisch schön.

Die Sexuelle Kultur ist sich nicht sicher, ob man das, was die drei Jungs machen, noch Cover-Versionen nennen kann: Hier werden bekannte Songs so durch den Wolf gedreht, dass am Ende was ganz anderes dabei rauskommt. Für den Abend sei die Band, so Schlagzeuger Finn Jacobsen, auch bereit, sich exklusiv für uns in – haha! – „Poppgold“ umzubennen. Mehr Infos und ein paar Hörproben, die neugierig auf mehr machen, gibt’s auf der  bandeigenen Internetseite.

Berührungskunst zwischen Tradition und Trend

Standard

tmv_querAm 1.6.2013 gibt es in Köln nicht nur die Party, die wir abends zum zweiten Jahr in Folge feiern. Tagsüber veranstaltet der Tantramassage-Verband e.V. (TMV) anlässlich des Tags der Sexuellen Kultur auch seine erste bundesweite öffentliche Tagung. Die Gäste erwartet ein Programm mit Vorträgen und Workshops zu verschiedenen Aspekten der Tantramassage. Außerdem kann man spannende Leute kennenlernen, die seit vielen Jahren erfolgreich in dem Beruf des Tantramasseurs/der Tantramasseurin tätig sind.

Mehr Infos und Anmeldemöglichkeiten auf der Internetseite des TMV:
www.tantramassage-verband.de